Thursday, January 31, 2013

Schlüters brauchen einen Hund IX. - die letzte (:

Einen bestimmten Welpen haben wir erst nach einem dritten Besuch zugeteilt bekommen UND es war unser Traumhund – natürlich nur im Geheimen!    Tatsächlich unsere Captain Gosi.


Da es der G-Wurf ist muss der Zuchtname auf G lauten, da es ein Islandhund ist muss er natürlich Isländisch sein:

Gosi frá Kerlingarfjöll!


Gosi heißt Treibauf, Hallodri, der perfekte Namen für einen Piratenkapitän, finden wir jedenfalls.


Vor fünf Wochen durften wir nun endlich unseren Gosi adoptieren und in unsere Familie aufnehmen.



Am Ende hat der Hund tatsächlich uns gefunden und nicht umgekehrt.

Wednesday, January 30, 2013

Schlüters brauchen einen Hund VIII.

Der nächste Besuch war bereits eine Woche später. Und es war klar, da muss mehr Vorbereitung rein um auch wirklich einen Welpen adoptieren zu dürfen. Daheim wurde also all unser Hundewissen aufpoliert, ein Fragenkatalog erstellt, Bilder vom Leben mit unserem alten Hund gesucht, die das Betätigungsfeld mit ihm dokumentierten. Eine gewissermaßen wissenschaftliche Ausarbeitung und Anstrengung. Die Kinder wurde noch einmal auf ihr Verhalten geimpft: immer höflich, ganz ruhig, immer machen was die Frau Züchterin sagt … den üblichen Brimborie.

Überlegungen die Züchter zu kidnappen um so einen Hund abzupressen, wurden nur kurz angedacht, als amoralisch aber wieder verworfen.

Tuesday, January 29, 2013

Schlüters brauchen einen Hund VII.

 Zu dem desaströs ist zu sagen: um zu den Wauzis zu kommen, mussten wir über zwei Stunden Fahrt in Kauf nehmen (einfach). Kinder sind nach so einer Fahrt, wie jeder weiß, die Ausgeglichenheit und Liebenswürdigkeit in Person. Meine machten an diesem Tag von ihrem ErwachsenverstehengarnixRecht gebrauch. Die vier hatten einen unstillbaren Hunger und wollten mit den Welpen toben. Da angekommen, war schnell klar, die Welpen sind zu klein um mit ihnen zu toben. Jeder durfte einmal kurz zu den Welpen. Aber  vorher die Hände desinfiziert! Im Welpenauslauf bitte möglichst ruhig hinsetzten und langsam streicheln – aber nicht zu fest! Eigentlich klar. Es ist wie bei einem Antrittbesuch im Krankenhaus, um das neugeborene Baby zu sehen.


Die Kinder wollen mit dem Kleinen Kameraden sofort spielen, aber das Baby liegt nur da und … macht nichts. Echt ernüchternd.
So nahm das Schicksal seinen Lauf. Eine Familie mit vier kleinen Kindern ist für viele doch gewöhnungsbedürftig. Da können  sich alle Beteiligten bemühen was sie wollen, es wird laut und quirlig und die Einrichtung wird auf ihre Haltbarkeit und Widerstandskraft geprüft.
Der nächste Besuch war bereits eine Woche später.


Monday, January 28, 2013

Schlüters brauchen einen Hund VI.

Ende Oktober war es dann endlich soweit. Unser Hund wurde geboren.
Foto von Bettina Pahl
Endlich! Kurz nachrechnen: supi, es wird ein Weihnachtshund.

Natürlich wollen wir ihn vorher einmal sehen, so einen niedlichen kleinen Welpen. Wir hatten uns die Rasse und die Zuchtstätte ausgesucht und hatten per Handschlag ein Weibchen vorbestellt. Also warteten wir nun nur noch auf den Zahl- und Auslieferungstag. Oder nicht? Oder wie?
Der erste Dämpfer in unsere Allmachtsinterneteinkäufervorstellung kam schnell. Unsere Vorbestellung wurde einfach nicht erfüllt. Für uns war kein Weibchen im Wurf. - Aber wir könnten ja bis zum nächstes Wurf im Frühjahr/Sommer warten.



Foto von Steffi


Kurzes Überlegen und Abwägen:  Also gut, dann ein Rüde.


Foto von Bettina Pahl

Auch nach dem ersten etwas desaströsen Besuchstag war klar, nicht wir waren es, die die Qualität der Zuchtstätte unter die Lupe nahmen, sondern wir selbst waren es, die beäugt wurden.



Sunday, January 27, 2013

Schlüters brauchen einen Hund V.

Ja muss es denn ein Rassehund sein? Heidi war doch auch ein Mischling!


 Ja schon, aber  
  1. Wollten wir ja einen halbhohen Hund und
  2. Einen kinderverträglichen.

Wer kann bei einem Mischling schon so genau sagen, was da alles vermixt ist. 

Man muss sich viele Würfe ansehen, um eine vernünftige Hundekinderstuben zu finden, die auch noch unseren Anforderungen entsprechen.



Für Heidi war ich in ganz Bayern über einige Monate unterwegs! Und Heidis Mama war eine reinrassige Irish Setterhündin, die Seite war also wenigstens geklärt.
Endlich in Neumünster waren uns dann schnell klar, so ein Islandhund muss her. Der ist wie für uns gemacht.
Mit der Züchterin waren wir uns dann auch schnell einig. Wir bekommen ein Weibchen vom nächsten Wurf im Herbst. Handschlag drauf! Wer jetzt an eine Bestellung a la Amazon denkt, liegt voll daneben. Und die romantische Vorstellung: der Welpe, der als erstes auf mich zukommt, der gehört mir, liegt genau so weit daneben. Wir hatten noch einiges zu lernen!

Saturday, January 26, 2013

Fisch

Getrocknete Fischvariationen stinken zwar gewaltig, aber Gosi macht !ALLES! dafür. Irgendwie logisch bei einem Islandspitz.


Friday, January 25, 2013

Schlüters brauchen einen Hund IV.

Nach ein paar Telefonaten packten wir die Familie ins Auto und führen an die Schlei. Wir wollten uns die Zucht von Frau x ansehen. Pudel sind lustige Hunde.


Man kann mit ihnen jeden Quatsch machen (einschließlich der Frisuren). Sie haben ein allergikerfreundliches Fell. DOCH das Fell ist auch der Kasus Knaxus. Dieses Fell muss man aufwendig pflegen, auch wenn man nicht diese wahnsinnigen Frisuren stylen will. Und  nur bei dem Gedanken auch noch neben 50 Fingernägeln und 50 Zehennägeln und 4 Köpfen einen Hund regelmäßig zu trimmen – das geht zu weit!


Aber da gibt es ja noch andere. Zum Beispiel eine Islandhundezucht. Kai ist mit einem Islandhund aufgewachsen und Frieda, so hieß der Islandhund, hat uns schon immer gut gefallen. Also auf nach Neumünster.

Thursday, January 24, 2013

Schlüters brauchen einen Hund III.

Klingt soweit ganz einfach. Also ran an die Bücher, ran ans Internet. Die Kinder haben ihren Traumhund gemalt und in unseren Hundebüchern finden sich diverse Kreuze und Namensschilder bei vielen Hunderassen.








Allerdings waren wir uns alle einig, dass es kein Heidihund sein durfte.









Mein Favorit war nach der Lektüre von Rita May Brown ein Corgi, da führte kein Weg vorbei. 



(In den Büchern lösen eine Katze und ein Hund, eben ein Corgi, die verzwicktesten Kriminalfälle.)













Kai schwärmte für einen flippigen Border Collie


und die Kinder fanden jeden Tag eine andere Rasse toll vom Akita Inu zum Zwergpudel war alles dabei.


















Kurz gesagt, die Sucherei  führte zu nichts. Wir änderte unsere Strategie. Die neue Strategie lautete:
Welche Züchter gibt es bei uns in der Nähe?

Tuesday, January 22, 2013

Schlüters brauchen einen Hund II.

Kritische Stimmen könnten fragen:
Was einen Hund? Da seid ihr ja so angehehängt !
oder Reichen euch denn die Kinder nicht?


 Oder Ihr habt doch noch eure Katze…?!


Und so weiter und so fort.
Also Schlüters brauchen einen Hund! Doch was für einen wollen wir uns anhängen?
Schnell war klar, dass es eine mittelgroße Rasse werden soll. Die Kinder sollten den Hund führen können und nicht auf ihm reiten. Er sollte nicht hundeln (für Nichtbaiern: nicht nach nassem Hund modern) und die Fellpflege sollte sich in Grenzen halten.

Sunday, January 20, 2013

Schlüters brauchen einen Hund

Ich wollte Euch schon lange erzählen, wie wir zu Gosi gekommen sind:

Viele von Euch kennen mich gar nicht ohne. Ich habe quasi ohne Hund gar nicht existiert. Da man den Namen des Hundes zum Wiederherholen oft über den Englischen Garten oder Lerchenauer See gebrül.. naja gerufen hat, wussten viele zwar wie der Hund heißt, aber ich?


Aber das kennt man ja auch vom Kindergarten oder der Schule: Das war doch gerade die Mama von …  wie heißen die jetzt nochmal? Aber die Mama von … lüftet das Geheimnis um ihren wirklichen Namen nur selten. In erhebenden Momenten wie beim Elternabend zum Beispiel. Da bekommt man plötzlich ein Wollknäuel zugeschmissen und muss kurz etwas von sich erzählen. Oh mein Gott was sag ich da jetzt bloß. Schon kommt das Knäuel geflogen; doch wer es geschmissen hat und wie der dann auch noch heißt, hat man vor lauter ohgottohgottwassagichda nicht mitbekommen und zu einem Kind dessen Vornamen ja meistens nur kennt, kann man denjenigen nur auf Grund seiner Äußerlichkeit zuorden. Aber das war ja gar nicht, was ich eigentlich erzählen wollte. Kurz: wir waren die Familie mit den vielen Kindern und dem HeidiHund. Unser Wiedererkennungszeichen war also der Hund. Heidi war bekannt.



Leider ist unsere Heidi im April in den Hundehimmel umgezogen. Und es war schnell klar: Schlüters brauchen einen Hund!

Emil und Gosi

Wenn Gosi (oder Snorre) so richtig durchgeknuddelt werden will, dann ist Emil der Richtige.


Die Vögel

 Dadurch, dass wir leben wo wir leben ist es manchmal auch echt schwierig für Gosi mit den Vögeln:

Gosi im Schnee

Herrlich, sitzen (und liegen) im Schnee. Es gibt kaum was besseres für den Captain. Der Mannschaft ist es zu kalt...


Saturday, January 19, 2013

Gosi und die Vögel

Wir haben im Haus ein paar Teainingsvögel aufgehängt in der Hoffnung die Liebe der Islandhunde Vögel zu verbellen wenigstens ein bisschen einzudämmen... Mal sehen.

Heute hatten wir einen Live Versuch (ohne Absicht) und Gosi hat (natürlich) die Möwe verbellt und war schon auf dem Weg hinterher. Aus einem Reflex hab ich ihn gerufen und Glück gehabt. Er ist stehen geblieben und hat geguckt... Hui, Reflexe, nicht ohne. Das hätte auch ein "auf Rufen komme ich nicht werden können". Da muss ich besser werden, aber so hat er sich VIEL Guttis verdient. :)


Wednesday, January 16, 2013

Zwischenbilanz: Captain Gosi ein Schlüter seit fast einem Monat

Laut unserem schlauen Hundebuch müssen wir nun eine Zwischenbilanz ziehen. Was kann der Wauzi nun wirklich? ...
1.Punkt: ja! er ist weitgehend stubenrein und lässt uns die Nacht durchschlafen (:
2.Punkt: ja! zu seiner Umwelt hat er Vertrauen und ist weitgehend entspannd (:
3.Punkt: ja-meistens! Er spielt, ohne in die Hände oder Kleidung zu zwicken (: (Kinder machen das schon prima!)
4.Punkt: ja! Sein Spielzeug gibt er im Tausch für ein Gutti her (: Komando PFUI!
5.Punkt: naja! Beim Bindungsspaziergang orientiert er sich gut an ihnen und bleibt stets[!?] dicht[!?] bei ihnen. |? (wir arbeiten dran)
6.Punkt: ja! Auf Ruf kommt er innerhalb der Wohnung sofort! (: (und auch draußen (; siehe Punkt5)
7.Punkt: nööö! Auf das Signal "Kuckuck" nimmt er Blickkontakt auf und hält ihn etwa 10 Sekunden, auch ... (da sind wir noch viele Seemeilen entfernt ):)
8.Punkt:geht so! Er setzt sich - ohne Leckerli in ihrer Hand - allein auf ihr Hörzeichen und bleibt sitzen, bis sie nach ca 15Sek die Übung auflösen.
9.Punkt: ja! Ins Platz (bei uns: leg dich hin) legt er sich bereitwillig mit Hilfe eines Guttis in der Hand.
10.Punkt; Naja! Er kann kurze Strecken an lockerer Leine laufen. (Kommt darauf an, was man als kurze Strecke bezeichnet (;)
11.Punkt: Hmm!sagen wir ja! Mithilfe eines Häppchens läuft er kurze Strecken bei Fuß. (Für Guttis macht Gosi alles (:)

Das Buch (danke an Steffi):
Katharina Schlegl-Kofler: Welpenerziehung. Der 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen. 2010 Gräfe und Unzer Verlag
PS: einen Punkt hab ich ausgelassen, da er mir seltsam erschein und überflüssig:
er akzeptiert, dass er nicht immer im Mittelpunkt steht, und verhält sich dann ruhig - zumindest wenn er in der Box ist oder neben ihnen am Tischbein angeleint ist. [hä???]

Saturday, January 12, 2013

Gosi und Lasse

Ein Flirt in der Morgensonne.


In der Mitte vom Wohnzimmer

Ja nichts verpassen, aber total geschafft vom Training. Apportieren scheint zu werden. :) Und ein gewisser Drang zu tanzen. Klickern weiss ich noch nicht ob das klappt. Dir 4er Bande erzeugt einfach zu viele spannende Geräusche, insofern haben wir eigentlich fast immer nur Training unter Ablenkung, außer Werktags vin 8-12. :)


Friday, January 11, 2013

... vielleicht will er auch nur mit

Heute waren die Damen des Hauses alleine einkaufen und die Jungs alleine daheim. Vielleicht will Gosi lieber mit shoppen...


Gosi kontrolliert den Einkauf

Man muss seine Augen immer überall haben... :)


Gosi und Snorre die x.

Inzwischen hat Gosi verstanden, dass er Snorre lieber nicht berührt, sonst gibt es auf die Nase. Aber er würde extrem gerne spielen. So schwer, so unendlich schwer...


Thursday, January 10, 2013

Einer der Lieblingsplätze

Gosi liebt es sich knapp neben die Füße zu setzen oder besser noch zu legen, wenn man irgendwo steht. Sehr nett. :)


Sunday, January 6, 2013

Saturday, January 5, 2013

Snorre taut langsam auf

So langsam aber sicher traut Snorre sich an Gosi ran. Wenn Gosi zu stürmisch ist bekommt er einen auf die Nase. Und Snorre ist mit seinen Pfoten viel schneller. Sehr viel schneller. Gosi hüpft inzwischen lieber auf Snorre zu und fast sofort schnell zurück. Lektion gelernt und sehr lustig. :)


Wenn die Tiere Sachen machen

Aus gegebenem Anlass (Gosi hat mit einem Biss ein 5 Meter langes Stereo Kabel ruiniert):

Wenn die Tiere Sachen machen,
Kann man weinen oder lachen.
Aber Lachen bittesehr,
Wäre das, was besser wär!

Wenn die Tiere Tolles treiben,
Lacht man oder läßt es bleiben.
Aber Lachen bittesehr,
Wäre das, was besser wär!

Wenn die Tiere uns erzürnen,
Lacht man oder furcht die Stirnen.
Aber Lachen bittesehr,
Wäre das, was besser wär!

Wenn die Tiere nicht mehr spielen,
Und im Schlaf sich glücklich fühlen,
Ruf sie nicht und weck sie nicht.
Auch im Traum ist Tag und Licht.

Wenn sie später beim Erwachen
Wieder einmal Sachen machen,
Bliebe lachen, bittesehr,
Immer das, was besser wär!

James Krüss

Wednesday, January 2, 2013

Tuesday, January 1, 2013

Kalle und Gosi

Die zwei haben auch eine besondere Beziehung. Von allen Kindern ist Kalle derjenige, der mit seiner inneren Ruhe Gosi einfach so genießt, wie er gerade ist oder spielt. Kalle spielt dann mit.