Tuesday, May 12, 2015

gå en tur oder komm süßer Mai und mache ... ein Anflug von Romantik

gå en tur oder komm süßer Mai und mache ...

Wer einen Hund hat, muss jeden Tag raus egal bei welchem Wetter egal ob man in der Stimmung ist; das Bedürfnis des Tieres zwingt uns. Oder war es umgekehrt? Ist es nicht eher so, dass wir das Bedürfnis haben sollten uns hinauszubewegen ... Egal wer einen Hund hat, darf spazieren gehen. Auf so einer Tour kann man unendlich viele Dinge erleben. Gerade ist es unglaublich:
Die Natur erwacht wieder aus ihrem Winterschlaf. 


Jeden Tag wird es grüner und bunter. Es ist herrlich zuzusehen wie die Buche ihre Blätter entrollt um als stattlicher Baum mit seinem Blätterdach Schatten zu spenden oder einen Unterstand bei Regen zu bieten.




Oder habt Ihr schon einmal gesehen wie die Glockenblumen zum klingen kommen. Sie fangen als unscheinbares hohes Grasbüschel an; dann schiebt sich ein langer Stiel empor, daran kleben - wie an einer Ähre das Korn - die Knospen; dann läßt der Stengel die Knospen fallen und sie bleiben nur an einem dünnen Stiel verbunden. Wenn man sie sieht, kann man bei genauem Hinhören das leise Gebimmel hören. Also wenigsten meine Kinder können das.



Gosi ist von alle dem übrigens wenig bis gar nicht beeindruckt. Das ständige Stehenbleiben und Fotomachen oder einfach nur Bewundern und Staunen wird höchstens zum Kläffen oder Beinheben genutzt. Tiere sind so was von unromantisch.





Unsere Katzen zum Beispiel haben so gar kein Verständnis für die menschliche Gefühlsregung im Mai. Sie freuen sich, so einen reich gedeckten Tisch vor der Haustür vorzufinden. Mäuse, junge oder unaufmerksame Amseln und Gartenstelzen und auch Maikäfer werden gejagt.





Bei letzteren habe ich eingegriffen, das geht zu weit. Einen Sumsemann als Spielzeug zu mißbrauchen um das seltene Insekt dann einfach zu knacken und happs - nee.

Von Tierschutz halten unsere hauseigenen Raubtiere gar nichts.
Auch Pferde sind nicht besser. Unser Pferd steht auf einer tollen Weide mit herrlicher Aussicht aufs Meer.



Doch für die Idylle ist unsere Smukke nicht zu haben, die will ihr Heu und bitte Aufmerksamkeit. Ein Blick in die Ferne ist toll, wenn man dabei sein Futter knuspert. Fast wie bei uns Couchpotatos, die abends in einen Kasten stieren um einen Blick in die Ferne zu haben, dabei noch was zum Knabbern - past!



Nunja, gehe ich eben mit meinem Hund am Meer spazieren. Und während ich mich an den farbigen Klecksen auf den Steinen erfreue, hebt Gosi schon ungerührt sein Bein - und hinterläst für alle anderen caniden Ignoranten der Naturschönheit eine kleine Nachricht. SMS auf hundisch.



Ich bewege mich gerade in einer Szenerie wie von Caspar David Friedrich gemalt, und siniere so vor mich hin, gebe mich ganz dem Zauber des Momentes hin.



Da dringt ein schrilles Kläffen an mein Ohr. Achja ich war ja wegen des Hundes draußen und der möchte jetzt gefälligst einen Stock geschmissen haben, aber Zack!



Sunday, April 19, 2015

Freunde

Freunde

Raufkumpel

Chillpartner


ob es so etwas bei Hunden tatsächlich gibt? Oder drücken wir unserem Haustier da wieder einen Stempel auf? Ich glaube, hier haben sich zwei gefunden, die sich mögen und auf der gleichen Wellenlänge kommunizieren. Seht selbst:









Nach wildem (also sehr wildem und nach isiart sehr lautem) Toben wird aus einem einzigen Napf gesoffen.



Und schon geht es weiter - unermüdlich die zwei.




Monday, March 9, 2015

Bildchen zum Islandhund


Der Islandhund ist bunt und keine Stangenware
Der Islandhund ist der (fast) perfekte Schlittenhund
Und man könnte mit ihm Pferde stehlen, darf sich aber nicht erwischen lassen!


Saturday, January 3, 2015

RiRaRutsch ins ins neue Jahr!

 Frohe Waunachten und Miaunachten!




Ein gutes und spannendes neues Jahr!

Friday, October 24, 2014

Zu Wasser, zu Luft und zu Land

Tillykke lille hund! 
Happy birthday Captain! 
Alles Gute Gosi!


egal ob tags über

egal ob nachts bei Mondenschein














egal ob zu Wasser


egal ob zu Luft


egal ob zu Erde







egal wie mans wendet - unser Isi ist ne Wucht!








Saturday, June 14, 2014

Luser auf!


Das Hörorgan oder auch Löffel oder auch Lauscher oder auch Ohrwaschl, Lauscher, Luser kurz Ohr genannt, ist ein wichtiges Ausdrucksmittel vorallem bei unserem Islandhund. Ich selber kann nur unter Anstrengung und äußerster Konzentration meine Ohrmuscheln zaghaft in kleine Schwingungen versetzten. und das bedeutet  - eigentlich nichts.
Bei Gosi hingegen ist es wie bei Asterix und seinen Federn am Helm. Es verrät genau, was er gerade denkt, sagen will oder vorhat. Also Luser auf!
 [Wikipedia erkläret dazu: Als Lauscher oder Luser bzw. Loser[1]bezeichnet der Jäger die äußeren Ohren, somit die Ohrmuscheln der wilden Huftiere und des Haarwildes allgemein.]
Hier ein kleines Ratespiel:
Ich zeige jeweils Ohren und ihr müßt raten in welche Kategorie die HundeEmotion fällt:






So luusts auf! wie wir Baiern sagen, also aufgepasst, hier kommen die Luser:








Aber für uns Hundelinguisten ist das Erkennen natürlich ein Klacks!
Einfacher wird es natürlich, wenn man den ganzen Hund sieht:





Und noch eine Besonderheit hat unser vom Wolf abstammendes Haustier und wie das zu deuten ist, ist eher etwas für unsere Ohren.

MAZ ab:
 Gosi der Wolf


Thursday, April 3, 2014

Am OstseeStrand

Dänemark ist schön. Bekannt wegen seiner unberührten Natur.
Der Wald grenzt hier an Strände, die nicht für Warmduscher und Strandtuchclaimenabstecker gemacht sind. Hier gibt es noch Steine, verschiedenste Algen, Muscheln, Meer, Vögel - kurz es ist das reinste Paradies für Hunde.
Für die Besitzer ist das manchmal schwieriges Gelände, denn man muss über Baumstämme klettern, Algenberge besteigen und glitschige Steine umgehen.
manche greifen zudrastischen Mitteln und fahren Quad, der Hund läuft nebenher!
Jedes Mal ein bißchen Abenteuer, ein wenig Robinson Crusoe spielen, die Seele baumeln lassen.
Ich gönne mir und Captain Gosi das fast jeden Tag.
Nur das letzte Mal waren da so komische braune Klümpen am Strand.
Zuerst dachte ich es ist ein Gänseschwarm hier gelandet auf der Reise zurück in den Norden. Dann habe ich mich aber an die Wattwürmer an der Nordsee erinnert. Da war eine gewisse Ähnlichkeit mit den Haufen im Watt. Vielleicht war das hier der Strand, wo sich die Ostseewürmer paaren?
Ich kicke einmal dagegen. Komisch der Dreck geht nicht wieder ab, auch nachdem ich versuche unter Zuhilfenahme von Sand und Algen ihn loszuwerden. Meine nächste Vermutung: Fischeier. Die kleben sich doch bekanntlich an die Füße von Vögeln.
Himmark Strand
Aber auch Gosi lief inzwischen wie auf Platteausohlen und versuchte durch mehrere Schwimmgänge das Zeug wieder abzuschütteln - vergebens.
Ich war inzwischen auch dazu übergegangen meine Stiefel mit dem Apportierstock zu bearbeiten - auch hier vergebens.
Daheim hat uns unsere Nase sofort verraten, was es war: kein Gänseschiet, keine Ostseewurmhaufen und auch keine Fischeier; es roch wie in einer Autowerkstatt, es war Öl.
Aber wie bekommt man so ein Öl wieder von den Pfoten und aus dem Fell?
Mit den chemischen Keulen kann man nur Schaden anrichten. ABER Salatöl wirkt Wunder. Kai und ich haben dann den armen Gosi eine Zeitlang mit Salatöl behandelt. Jetzt ist der größte Dreck weg, auch wenn die Pfoten noch danach stinken.
Ab letzt meiden wir eine paar Tage diverse Strände (der Gemeinde wurde bescheid gegeben, mal sehen, ob und wie die diese Ölpest bekämpfen) und suchen uns einfach andere Alternativen.
Farvel bis zum nächsten Mal!